Rally Obedience

Ihr habt Welpengruppe, Junghunde, Erziehungskurse, eventuell die BH-Prüfung - und danach?
Ihr sucht eine sinnvolle und spannende Beschäftigung für Euch und Euren Hund?
Ihr sucht eine Herausforderung und wollt jede Menge Spaß dabei haben?
Ihr sucht eine Hundesportart, für die Ihr auch ohne viel Aufwand zu Hause üben könnt?

Dann runter vom Sofa und beschäftigt Euch mit Rally Obedience!

Was ist Rally Obedience?                                 
Rally Obedience wurde Ende der 90er Jahre in den USA von Charles „Bud“ Kramer entwickelt und findet inzwischen nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland großen Anklang. Seit dem 01.07.2012 ist Rally Obedience offizielle Funsportart des DVG mit entsprechendem Regelwerk.

Im Rally Obedience durchläuft das Mensch-Hund-Team möglichst präzise und zügig einen Parcours mit verschiedenen Stationen. Ein Schild weist den Hundeführer darauf hin, welche Aufgabe an der jeweiligen Station durchgeführt werden muss und in welcher Richtung der Parcours weitergeht.

An jeder Station steht ein oder mehrere Schilder mit einem Symbol für eine Übung aus dem Obedience-, Unterordnungs- oder Dogdance-Bereich: Wendungen in jede Richtung, um 90 °, 180 °, 270 ° oder 360 °, ein Slalom um Pylonen, das Abrufen oder Schicken über eine Hürde, Bleib-Übungen, Vorsitzen, Sitz-, Platz- und Steh-Übungen, Kehrtübungen, Ablenkung durch gefüllte Futternäpfe, Tempowechsel …
Insgesamt besteht ein Parcours aus 12 bis 24 Schildern, je nach Klasse, wobei aus 80 verschiedenen Schildern ausgewählt werden kann.

Dabei darf der Hundeführer den Hund ansprechen, motivieren, belohnen und auch Sichtzeichen verwenden.

Bei Rally-Obedience stehen die perfekte Kommunikation und die partnerschaftliche Zusammenarbeit des Mensch-Hund-Teams im Vordergrund.

Wer kann Rally Obedience machen?
Es gibt kaum einen Hund oder einen Menschen, der sich für diese Sportart nicht eignet!
Große und kleine, alte und junge, dicke und dünne, unbegrenzt mobile und mobilitätsbegrenzte Menschen und Hunde können und sollen mitmachen.

Das Schöne am Rally Obedience ist, dass es hier nicht um Geschwindigkeit oder herausragende sportliche Leistungen, weder des Hundes noch des Menschen, geht. Für die Hunde ist dieser Hundesport fast ausschließlich mental anstrengend. So, dass auch ältere Vierbeiner oder Hunde mit körperlicher Einschränkung diesen Funsport ausführen können und so weiterhin geistig gefordert werden.

Beim Rally Obedience gibt es fünf verschiedene Klassen: Die Beginner, 1. Klasse, 2. Klasse, 3. Klasse und die Senioren-Klasse. Bei der Senioren-Klasse wird dann aus Rücksicht auf die Gesundheit der Hunde auf einige Schilder (z.B. Sprünge) verzichtet.

Wer Rally Obedience mit dem nötigen Ehrgeiz und aus sportlichem Interesse sieht, der wird nicht nur körperlich, sondern auch geistig auf seine Kosten kommen. Es ist manchmal nämlich gar nicht so leicht, die Orientierung zu wahren und dem Hund die richtigen Anweisungen und Hilfen zu geben.

Im Herbst 2014 sind einige Vereinsmitglieder in die noch recht junge Sportart eingestiegen und wurden von dem Virus RO schnell infiziert. Immer mehr Mitglieder, aber auch Gäste, trainieren Rally Obedience bei uns inzwischen regelmäßig und mit viel Spaß. Selbst unsere Seniorenhunde sind wieder aktiviert und zeigen mit Freude, was sie einmal gelernt haben.

Auf der ersten Bundessiegerprüfung im Rally Obedience am 09./10.05.2015 sind wir bereits mit 6 Teilnehmern und sehr guten Erfolgen am Start gewesen.

Gibt es besondere Voraussetzungen für Rally Obedience?
Euer Vierbeiner sollte mindestens 1 Jahr alt sein und die Kommandos "Fuß", "Sitz", "Platz" und "Bleib" beherrschen und das Mensch-Hund-Team sollte Spaß am gemeinsamen Arbeiten haben.

Für eine Teilnahme an offiziellen Turnieren des DVG ist keine Vereinsmitgliedschaft und Begleithundeprüfung erforderlich.

Haben wir dein Interesse geweckt?
Einfach mal zum Schnuppern bei uns vorbeikommen. RO wird in einer fortlaufenden Gruppe trainiert, die Teilnahme kostet für Gäste 5 €/Stunde.